Gemüsegarten

Hier beginnt der Genuss

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten – was für ein Luxus.
Das meine ich ernst, denn längst nicht jeder Mensch nennt einen Garten sein eigen. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man kurz vor der Essenszubereitung raus gehen gehen kann, um die Zutaten zu holen. Frischer geht es nicht und ich empfinde das durchaus als ein Privileg, mir einen Gemüsegarten leisten zu können.

Aktuell gibt es Stangenbohnen, Tomaten und Gurken im Überfluss. Die Kürbisse liegen bereits zum Nachreifen im Keller und so manche Gartenfrucht schläft längst in der Kühltruhe oder verbringt seine Zeit bis zum Verzehr in einem Glas im Keller. Selbst Kartoffeln und Zwiebeln habe ich noch immer von der eigenen Ernte. Trotz der großen Trockenheit haben die ganz gut getragen. Herbst und Winter können also kommen. Bis dahin kann ich aber noch so manchen Korb voll ernten.

Das ist doch herrlich, oder?

Wen es interessiert: Ich dünge u.a. mit Pferdepellets und werde im Herbst auch einen Pferdemist-Dunghaufen anlegen. Dazu muss ich in den nächsten Tagen endlich Platz schaffen. Im Frühjahr wird ein Wärmekasten aus Stroh und Dung gebaut, darin die Jungpflanzen vor sich hin wachsen dürfen. Außerdem nutze ich die Pflanzenkraft in Form von eigenem Kompost und Pflanzenjauchen. Ein wenig EM kommt auch zum Einsatz.

Hier kommt weder Kunstdünger in den Garten, noch nutze ich behandeltes Saatgut. In der Hauptsache werden alte Sorten angebaut. Die sind samenfest (wenn man die Samen sammelt und wieder aussät, bekommt man genau die gleichen Früchte wieder. Im Gegensatz zu F1 Saatgut) und man muss keine Lizenzgelder bezahlen. Dank den Initiativen von Dreschflegel , dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V., IG Saatgut und dem Dachverband Kulturpflanzen und Nutztiervielfalt e.V. konnte eine vollständige Aushebelung des Saatgutrechts verhindert werden. Näheres kann man auf den verlinkten Seiten nachlesen.

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