Spinnrad Willy
Handspinnen,  Wolliges

Außergewöhnliche Umstände

… erfordern spezielle Maßnahmen 😉

Wir haben Coronazeit, das ist kein schöner, aber auch kein lebensbedrohlicher Umstand. Ich mache das beste draus, indem ich mich meinen Hobbys widme. Etwas anderes ist schon wegen des vielen Regens nicht möglich. Im Garten kann noch nichts gemacht werden, viel zu nass ist der Boden.
Was gerade ausfällt, sind die Treffen zum Spinnen. Leider war ein Mitglied unserer kleinen Gruppe auf einer kleinen Hausmesse und dort herrschten – naja – ich habe gemeinsame Spinnstunden jedenfalls für die nächsten 4 Wochen abgesagt. Mein Mann und ich gehören zur Risikogruppe und da müssen solche Zusammenkünfte nun mal nicht sein. Es ist schon genug Risiko, wenn mein Mann ja in der Firma ganztags einem nicht einschätzbaren Risiko ausgesetzt ist.

Aber es ist wie es ist. Wir halten uns an das, was Prof. Drosten (Virologe in der Berliner Charité) in seinem Podcast empfiehlt. Vorsicht und Umsicht ja, Panik nein! Ich wünsche uns allen, dass der Spuk bald vorüber ist und jeder von uns gesund bleibt.

Ein neues (altes) Spinnrad ist eingezogen.

Wir waren am vergangenen Wochenende in Apeldoorn bei Marianne Tempelman und haben dort Willy abgeholt. Er wohnt ab jetzt bei mir ;-), aber deshalb muss mein Mann noch lange nicht gehen 🙂
Mit Willy werde ich die ganze Teppichwolle zu Garn verspinnen. Dieses Spinnrad ist robust genug, dickes Garn zu spinnen und die Spulen haben ein enormes Aufnahmevermögen. 200 g passen da garantiert drauf.

Es wird eine Weile dauern, bis die Menge versponnen ist und eine weitere Weile, bis daraus ein Teppich entstanden ist. Ich überlege, ob ich den wie einen Patchworkteppich aus vielen kleinen Teil zu einem größeren Teil zusammenfügen soll. Aber um die Frage abschließend zu beantworten bleibt mir ja noch Zeit. Mal sehen, wie weit ich überhaupt mit dieser Wolle komme.

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