EQ8,  Patchwork

Januar und Februar –

… waren produktive Monate.

Der März hat bereits begonnen, aber so ein Rückblick ist ja manchmal recht hilfreich, wenn es darum geht, die eigene Arbeit richtig einzuordnen.

Einige Ideen konnte ich adhock verwirklichen, dann habe ich jede Menge UFOs fertig gestellt und neue UFOs produziert. Außerdem habe ich Gäste empfangen und mit ihnen genäht. Last, but not least habe ich einige Anleitungen für neue Sternenblöcke zum Twinkle Star geschrieben, natürlich vorher auch genäht. In den letzten beiden Februartagen war ich dann auch noch mit den Büschen im Hühnergarten beschäftigt. Der Wildwuchs musste ab, und dafür gibt es ja ein festes Datum: der letzte Tag im Februar …

Ich war also recht umtriebig in den letzten Wochen. Aber Langeweile will ich gar nicht erst aufkommen lassen. Was ist das überhaupt?

Die Tops für die Kissenparade lagen gefühlt schon eine Ewigkeit hier herum. Tatsächlich habe ich sie im vergangenen Herbst genäht. Nun zieren sie endlich die Betten im großen Gästezimmer.

Bei den Anleitungen für die Blöcke zum Twinkle Star musste ich mich ranhalten, damit sie immer rechtzeitig bei den Teilnehmerinnen waren. Zwar ist so ein Block schnell genäht, aber für die Anleitung braucht man mindestens 4x so viel Zeit. Vor allem muss man da auch est mal einen festen Stil finden.

Das Panel für den wunderschönen Wolfsquilt lag auch schon seit einer Weile bei mir herum. Ich wollte es auf keinen Fall zerschneiden und suchte lange nach einer Lösung, die mir gefiel. Dann fand ich die gerade sehr angesagten Panelquilts und schon war die Idee geboren. Ich entwarf das Motiv mit EQ8 (darüber hatte ich vor Weihnachten berichtet), orderte die Beistoffe bei Frau Garvs von ben-Patchworkstoffe (das Wolfspanel ist auch von dort) und legte los. Als ich den fertigen Quilt aufhängen konnte, war ich ganz schön stolz. Mir gefällt die Idee, die ich für die Blöcke hatte, sehr gut.

Die kleine Schneeflocke fand ich bei Pinterest und beschloss, das hübsche Motiv für einen winterlichen Wandquilt zu nutzen. Also entwarf ich mit EQ8 das Motiv (davon habe ich auch schon vor Weihnachten berichtet) und das Drumherum und nähte drauflos. Gequiltet war er auch schnell. Die Stoffe sind die gleichen wie im Wolfsquilt.

Der Türquilt lag ebenfalls schon eine Weile teilfertig hier herum. Ich sah das Panel bei Frau Garvs und dachte zunächst an einen Gartenquilt. Aber auch hier wusste ich lange nicht, wie ich die hübschen Bilder umrahmen sollte. Vor allem musste der Quilt länger werden. Dann fiel mir das Buch von den Seminolen in die Hände und ich dachte – warum nicht. Also habe ich 2 Beistoffe nachgeordert und losgelegt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei der Gelegenheit habe ich beschlossen, mich mal eingehender mit dieser Technik zu beschäftigen. Vor Jahren hatte ich schon einmal Tischläufer gemacht, aber da waren die einzelnen Patches noch wesentlich größer und das ganze Teil im Nahtschatten gequiltet. Anfängerin eben …

Der März hat sehr vielversprechend angefangen, aber davon später mehr. Nur so viel: ich habe mich an islamische Muster gewagt und das, was dabei heraus kommt, gefällt mir ausnehmend gut. Außerdem hatte ich schon lange ein gekacheltes Fußbodenmuster im Kopf, das ich mal irgendwo gesehen hatte. Ebenso ein einfaches Kirchenfenster, an dem die Scheiben mit Bleirahmen eingefasst waren. Jede Menge Ideen also …

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Ulrike

Ehefrau, Gastgeberin, Gärtnerin, Köchin, Leseratte, Patchworkerin, Bloggerin, Schottlandverliebt, Frankreichfan mit Hugenottenblut. Mit einer unheilbar positiven Lebenseinstellung.

2 Kommentare

  • Karin

    Liebe Ulrike bei diesen tollen Ergebnissen darfst Du wirklich stolz auf Dich sein. Ich bewundere Deine Ausdauer und Perfektion bei der Auswahl der Farben, dem Muster und dem Nähen.

    Bin schon gespannt auf die islamischen Muster und vorallem auf die Farben des Patchwork Stoffes.

    • Ulrike

      Liebe Karin,
      vielen Dank. Ich werde berichten, sobald es etwas zu berichten gibt.
      Mit der Zeit bekommt man eine Menge Routine. Die Sicherheit bei der Auswahl von Farben kann man trainieren. Nimm einfach die Fotomethode zur Hilfe. Und das bei Tageslicht außerhalb der Wohnung und nicht bei senkrecht stehender Sonne. Am besten ist die Morgen- oder Abendsonne. Künstliches Licht verfälscht die Farben.

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