Kochen

Ab hier wird es schmackhaft

Seit meiner Krebserkrankung von 1983 bis 1988 ernähre ich mich von viel Gemüse und wenig Fleisch. Ich verweigere seit gut 20 Jahren den Einkauf von Lebensmitteln im Supermarkt und bin überzeugt davon, dass die Lebensmittelindustrie einen Großteil dazu beiträgt, dass immer mehr Menschen an irgendwelchen Unverträglichkeiten und Allergien leiden. Der ganze Kram, der heutzutage in s.g. Lebensmitteln zu finden ist, sorgt schon dafür, dass die Menschen krank werden. Es grenzt meiner Meinung nach an Körperverletzung, was man der Bevölkerung zumutet. Und die Politik hilft uns nicht. Im Gegenteil. Also muss man selber aktiv werden. Dabei hilft mir, dass ich schon mein ganzes Leben lang immer selber gekocht habe und Fertiggerichte immer nur in homöopathischen Mengen auf meinen Tisch kamen. Ausnahme: Die Fertiggerichte vom Hof Klemme im Kalletal. Wenn es mal eng wird und meine Kühltruhe nichts Vernünftiges hergeben will, greife ich schon mal darauf zurück. Ich weiß, dass da nur die eignen Produkte verarbeitet werden und ohne Geschmacksverstärker und andere Zutaten gearbeitet wird, die ich nicht im Lebensmittel haben will. Ich fahre in der Regel einmal im Monat dort hin. Anfangs übrigens wegen des Lehmofenbrots.

Ansonsten kaufe ich auf dem Wochenmarkt, der in Höxter Mittwochs und Samstag stattfindet. Dort stehen die Gemüsebauern vom Wilmeröder Berg (hier um die Ecke) und „meine“ Biodamen vom Biolandhof Hartmann in Haarbrück. Dort bekomme ich ausser frischem Fleisch und Wurst den Bio-Schafskäse vom Jakobsberg und Käse aus der Biolandkäserei Jaccobi aus Borgentreich.
Oder ich fahre Freitags nach Brakel, dort steht außer den Biodamen „meine“ Bioland-Imkerin aus Brakel-Bellersen, die gleichzeitig auch eine große Auswahl Äpfel und Birnen hat – eigene natürlich. Außerdem bekomme ich dort Obst und Gemüse von einem Biolandhof in der Umgebung.
Wenn ich Fisch kaufen will, fahre ich Freitagsnachmittag auf den kleinen aber feinen Markt nach Blomberg. Etwas weiter draußen gibt es noch einen Bio-Hofladen mit eigenem Gemüse.
Biospargel und Gemüse bekomme ich im Hofladen in Peckelsheim. Eine Bioland-Mosterei ist auch dort in der Nähe.

Mit einer vernünftigen und gut durchdachten Vorratshaltung sind solche Einkäufe kein Problem. Aprospos Vorratshaltung: da hilft eine App, den Überblick zu bewahren. Ich nutze „Vorrat“ und bin sehr zufrieden.

Übrigens, bei Bauernladen/Hofladen.info lässt es sich komfortabel nach Adressen in der Umgebung suchen.

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