Backen,  Rezepte,  Süsses

Käsekuchen

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen

Für den Kuchen brauche ich
250 g Vollkorn Emmermehl,
1 Ei von den eigenen Hühnern und
125 g Butter.
Aus diesen 3 Zutaten bereite ich einen gehackten Mürbteig zu, den ich in den Kühlschrank stelle. Apropos Mürbeteig – dafür ist kein Backpulver notwendig und wenn man einen besonders feinen Teig haben möchte, muss man ihn zum Schluss schlagen. Ja, Ihr habt richtig gelesen. Mürbteig will geschlagen werden. Dazu nehme ich den fertig gekneteten Teig in die Hand und lasse ihn auf das Backbrett fallen. Das mache ich 5-6 Mal, danach ist das Mehl perfekt mit der Butter verbunden. Der fertige Teig wird in den Kühlschrank gestellt, damit er nicht zu weich wird, was das Auswellen später sehr erschweren würde.

Für die Quarkmischung brauche ich
4 Eier von den eigenen Hühnern
2-3 EL Zucker
1 TL selbst gemachter Vanillezucker
Schale und Saft 1/2 Zitrone
etwa 500 g selbst gemachten Quark, gut abgetropft (kann auch gerne etwas mehr sein)
etwas Schmand, oder wie in meinem Fall weil sie bereits abgelaufen war, die abgesetzte dicke Sahne eines 200g Bechers Biosahne
Die Eier trenne ich. Das Eiweiß schlage ich mit einer Prise Salz steif, anschließend schlage ich das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker gut cremig. Dann kommt die Zitrone samt geriebener Schale in die Schüssel, dazu der Quark und der Schmand. Alles zusammen wird glatt gerührt, zuletzt wird der Eischnee untergezogen.

Die Form mit dem Teig ausschlagen, dabei die Ränder nach oben ziehen, damit die Quarkfüllung nicht davonlaufen kann. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit sich der Teig nicht nach oben wellen kann. Die Quarkmischung hinein geben, die Form vorsichtig rütteln, damit sich alles gleichmäßig verteilt und auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen schieben. Temperatur auf 190-180 Grad senken und in ca 50-60 Minuten abbacken. Stäbchentest. Etwas auskühlen lassen und lauwarm zum frisch aufgebrühten Kaffee genießen.

Ganz ehrlich – es gibt fast nichts, was noch leckerer wäre.

Aufrufe: 6

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.